Keller Unternehmensberatung Schweiz
Spitäler Baselland: Fit in die Zukunft!

Optimierung der Personalressourcen-Zuteilung

Die Spitäler des Kantons Baselland, das Kantonsspital Bruderholz, das Kantonsspital Liestal und das Kantonsspital Laufen haben einen gemeinsamen Schritt für die Planung und die Verteilung der auch in diesem Kanton immer knapper werdenden finanziellen Mitteln gemacht.

Die Verwalter der drei Spitäler haben sich gemeinsam mit der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion entschieden, die Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für die Planung der zukünftig nötigen personellen Ressourcen in Auftrag zu geben. Die Analyse und die Berechnung des Stellenbedarfs umfassten in den drei Spitälern 62 Betriebseinheiten mit insgesamt 1’091 Stellen.

Damit für alle drei Betriebe die gleichen Kriterien bzw. der gleiche Massstab angewendet wird, erhielt die Keller Unternehmensberatung AG den Auftrag die Pflegestationen und die Fachbereiche aller drei Betriebe nach einheitlichen Kriterien und Methoden zu analysieren und berechnen. Dieses Vorgehen stellt eine hohe Vergleichbarkeit der Resultate und eine betriebsübergreifende Transparenz sicher.

Folgende Bereiche wurden analysiert und berechnet:

  • Stationäre Pflege
  • Labor
  • Radiologie
  • Medizin Diagnostik
  • IPS
  • Notfall
  • OPS/ Anästhesie
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Ambulatorien

Stationäre Pflege

Der personalintensivste Block ist die stationäre Pflege, deren Stellenbedarf aufgrund von LEP Daten berechnet wurde. Die Auswertungen der Leistungserfassung in der Pflege wurden als Datengrundlage aufgearbeitet. Abweichungen wurden analysiert und Durchschnittswerten aus anderen vergleichbaren Betrieben gegenübergestellt und entsprechend korrigiert. Das LEP bietet heute sehr differenzierte Möglichkeiten die Leistungen für alle Abteilungen die mit dieser Methode arbeiten, abzubilden. Mit validierten LEP-Daten kann der Personalbedarf auf dem Fundament einer breiten Datenbasis abgestützt berechnet werden.

Die enge Zusammenarbeit mit der Firma LEP AG hat sich bestens bewährt und das  Credo der Keller Unternehmensberatung AG - die Vernetzung von Know-how und Kompetenzen - wurde einmal mehr als erfolgreicher Weg bestätigt.

Fachbereiche

Für die medizinischen Fachbereiche wurde mit Leistungsdaten und verfügbarer Personalzeit gearbeitet. Auch in den Fachbereichen wurde mit einheitlichen Kriterien über alle Spitäler hinweg gearbeitet. Betriebliche Merkmale, die einen Einfluss auf die personelle Struktur des einzelnen Betriebes haben, wurden entsprechend berücksichtigt. Für jeden Fachbereich wurden Zielwerte für die Produktivität erarbeitet, die als Basiswerte für die Berechnung von Personalressourcen in allen Betrieben angewendet wurden.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der umfangreichen Berechnungen stellen sich in einer grossen Vielfalt dar: Von Stellenaufstockung, internen Stellenverschiebungen bis zu Stellenabbau  präsentieren sich die Resultate der Bereiche und der Spitäler gänzlich unterschiedlich. Diese Planungs- und Entscheidungsgrundlagen, auf einer einheitlichen Basis erarbeitet und zum grossen Teil abgestimmt auch mit Daten ausserhalb der eigenen Betriebe, stellt den Führungspersonen die gewünschte (und erforderliche) Transparenz zur Verfügung.

Unser Kunde

Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion Kanton Basel-Landschaft

Herr Regierungsrat Erich Straumann

Frau Rosmarie Furrer-Schiess, Direktionssekretär

       
 

Kantonsspital Bruderholz

Kantonsspital Liestal

Kantonsspital Laufen

 

Betten

418

362

86

Analysierte Stellen

587

417

87


Kompetenz der Keller Unternehmensberatung AG

Die Veränderungen in den Aufenthaltsdauern und die Verschiebung in den ambulanten Bereich verlangen heute eine hohe Flexibilität in der Planung beziehungsweise in der Anpassung der erforderlichen personellen Ressourcen.

Das Gesundheitswesen ist eine Kernkompetenz der Berater der Keller Unternehmensberatung AG. Die Kombination von fachlichem und betriebswirtschaftlichem Know-how sowie das Netzwerk zu ausgewiesenen Spezialisten (z.B. der LEP AG) stellen eine hohe Qualität der Ergebnisse und eine breite Akzeptanz der Resultate sicher.

Im vorgestellten Projekt durften die Berater Stellenbedarfsberechnungen für verschiedene Pflegestationen und Fachbereiche für die drei Spitäler erarbeiten.

Das Beauftragen einer externen Firma für die Stellenbedarfsberechnungen  lohnt sich, wenn intern die Bereitschaft besteht, Leistungs- und Ressourcenzahlen offen zu legen, diese zu hinterfragen, zu vergleichen und mit neutralen Fachpersonen zu diskutieren.

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