Wirtschaftlichkeitsberechnung in zwölf Schritten

Die Kantonsspital Baden AG (KSB) und Keller Unternehmensberatung AG haben zusammen ein Budgetierungs- bzw. Wirtschaftlichkeits-Abschätzungs- Instrument entwickelt. Mit dem Instrument werden Anträge für zusätzliche Personalstellen und/oder zusätzliche Infrastrukturressourcen (Raumbedarf, Mobiliar, IT) auf deren Wirkungen auf Produktivität und Wirtschaftlichkeit beurteilt.

Das Instrument ermöglicht eine Wirtschaftlichkeitsabschätzung in den leistungserbringenden Vorkostenstellen „Medizintechnisch“ und „Ärzte“ sowie in den auftraggebenden Produktekostenstellen „Kostenträger stationär“ und „Kostenträger ambulant“. Ein Stellen- und Leistungsausbau, z.B. in der Radiologie, zeigt dann die damit verbundene Auswirkung auf Kosten- und Erlöse in der antragstellenden Radiologie sowie in sämtlichen ambulanten und stationären Kostenträgern, die radiologische Leistungen beziehen. Die Berechnungen können für eine bis maximal vier Jahresperioden erstellt werden.

Das Budgetierungsinstrument besteht aus zwei Excel- Files, wobei der/die Antragsteller/in lediglich im sog. Eingabeblatt arbeitet. Dieses referenziert auf das zweite File mit den für die Berechnungen notwendigen Rohdaten. Die Rohdaten stammen aus der Kostenrechnung bzw. aus den Administrativsystemen des Spitals.

Im Eingabeblatt (vgl. Ausschnitt in nachstehender Grafik) werden die mit dem Antrag resp. Ausbauprojekt verbundenen zentralen Informationen wie Stellen- und Infrastrukturbedarf sowie die zusätzlich geplanten Leistungen (Taxpunkte, Casemix) eingesetzt. Die Dateneingabe erfolgt in insgesamt zwölf klar umschriebenen Arbeitsschritten. Sind die notwendigen Basisdaten einmal erhoben, ist für Eingabe und Berechnung mit einem Zeitaufwand von ca. ½ bis 1 Stunde zu rechnen.

Die Auswirkungen auf die antragsstellende Vorkostenstelle sowie alle leistungsbeziehenden Produktekostenstellen werden makrogesteuert auf „Knopfdruck“ errechnet (vgl. nachstehende Grafik).

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Interview mit Monika Teuchert

Departements-Controlling
Spital Baden

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Keller Unternehmensberatung AG

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