Die Klinik SGM Langenthal erlangt REKOLE®-Zertifikat, welches auch im Hinblick auf TARPSY Mehrwert bringt

Die anerkannte christliche Fachklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie mit stationären, tagesklinischen und ambulanten Behandlungsangeboten konnte sich im Sommer 2016 nach kurzer Vorbereitungszeit erfolgreich zertifizieren lassen.

Die Klinik betreibt 38 Klinikbetten, welche zu einem grossen Teil von allgemein versicherten Patienten belegt sind. Dazu kommen eine Tagesklinik mit 15 Betten und ambulante Angebote in Langenthal und Bern.

Der kurzen Vorbereitungszeit bis zur Zertifizierung zu Gute kamen diverse vorangehende Bestrebungen. Hierzu gehört in erster Linie eine etablierte, alle leistungserbringenden Berufsgruppen umfassende Leistungserfassung. Weiter wurden im Finanz- und Rechnungswesen die nötigen Strukturen weitgehend schon REKOLE-konform gepflegt, so dass nur geringfügige Anpassungen beispielsweise bei den Umlageschlüsseln oder der Aggregierung von Konten oder Kostenstellen nötig waren. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeit, welche Simon Keller von der Keller Unternehmensberatung AG begleiten durfte, lag der Fokus daher auf der Plausibilisierung und Dokumentation der Umsetzung bei der SGM.

Abgeschlossen ist das Thema mit der erfolgreichen Zertifizierung aber noch nicht. Insbesondere die Senkung der Frankengrenze für die Medikamentenkosten je Fall, welche ab 2018 zertifizierungsrelevant wird, verlangt auch für die Psychiatrien die Einleitung von Massnahmen. Eine selektive Einzelkostenerfassung bei den Medikamenten wird nicht mehr ausreichen und es sind entsprechend systemseitig und organisatorisch Investitionen zu tätigen, um flächendeckende fallbezogene Erfassungen zu ermöglichen.

Mit der Zertifizierung wurde gleichzeitig erreicht, dass im Hinblick auf TARPSY eine verlässliche und auch von Dritten akzeptierbare Kostenrechnung besteht. Damit kann bei Tarifverhandlungen oder Ertragsanalysen auf eine gute Basis gesetzt werden.

Artikel als PDF

Interview mit Timon Spörri

Leiter Finanzen und Controlling,
Klinik SGM Langenthal

Zum Interview...

Keller Unternehmensberatung AG

Unsere Beraterinnen und Berater verfügen alle über eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie eigene Branchenerfahrung. Zahlreiche Projekte und Beratungsaufträge entwickeln unser Know-how und unsere Kompetenz kontinuierlich weiter. Wir verfolgen zudem die Entwicklungen der Branche, um frühzeitig neue Trends und Anforderungen aufnehmen zu können.

Qualität für unsere Kunden

Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser oberstes Ziel. Wir legen Wert auf eine hohe Qualität unserer Beratungsleistungen und Produkte. Unsere Firma ist seit über 10 Jahren ISO-zertifiziert und arbeitet ständig daran, ihre Prozesse und Beratungsleistungen weiter zu verbessern.

Unternehmensstrategie systematisch gestalten

Die Erarbeitung einer nachhaltigen Strategie ist unabdingbar, wenn sich das Unternehmen nicht zufallsgetrieben entwickeln soll. Eine transparente Ausgangslage, ergänzt z.B. durch eine Einschätzung durch die VR- und GL-Mitglieder mit einer Online-Umfrage, bildet die Basis für die folgende kreative Entwicklungsarbeit.

Wirkungsvolle Unternehmenssteuerung

Die Etablierung eines zeitgemässen Budgetprozesses, der Aufbau eines etwas bewegendes Controllings und Reportings gehören zu den Basisinstrumenten der finanziellen Führung. Verschiedene anerkannte Instrumente, wie zum Beispiel REKOLE® bei den Spitälern und Kliniken, werden aber nach wie vor ungenügend genutzt. Warum?

Messen Sie sich mit den Besten

Die Keller Unternehmensberatung AG verfügt über vielfältige Erfahrungen im Benchmarking von Spitälern, Kliniken, Psychiatrien sowie Alters- und Pflegezentren. Die Benchmarks beinhalten vielfach umfassende Leistungs-, Kosten- und Ressourcenkennzahlen und erlauben, sich und seinen eigenen Betrieb sehr schnell zu positionieren. Mit HEBES Heim-Benchmarking Schweiz steht eine moderne Internet-Lösung zur Verfügung.

Machen Sie die Prozesse schlank und sicher

Die erfolgreiche Optimierung der Prozesse scheitert nicht an der Wahl der Managementmethode. Wichtiger sind: Engagement des Managements, Zielklarheit, verbindliche Verantwortlichkeiten, echte Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen, konstruktive Kooperation zwischen den Bereichen, eine gute Kommunikation, Einbezug der Betroffenen, professioneller Einsatz von Instrumenten zur Prozessanalyse und das konsequente Messen der Resultate.

ICT-Strategie entwickeln und umsetzen

Mit einer Abstützung der ICT-Strategie auf die Unternehmensstrategie stellen Sie sicher, dass die Mittel wirkungsvoll und auf das Business ausgerichtet eingesetzt werden. Die Strategie legt den Grundstein für die zu realisierenden Weiterentwicklungen, neue Projekte oder Optimierung der Infrastruktur.

Projekt- und Projektportfolio-Management

Projekte sauber strukturiert abzuwickeln bedingt Erfahrungen im Projektmanagement. Voraus geht immer die Erarbeitung eines klaren, verbindlichen Projektauftrages (Projektcharter). Unsere Berater verfügen über hohe Kompetenzen im Projektmanagement und Projektcontrolling, nicht nur von ICT-Projekten.

Qualität ist unser Credo

Keller Unternehmensberatung Qualität