Interimsmanagement als HR-Leiter

Thomas Mauchle begleitete das Regionalspital Surselva AG in Ilanz interimistisch in der Rolle des Leiters Personal in operativen Aufgaben des Personalbereichs. In der Rolle als Berater unterstützte er das HR-Team in der Ausarbeitung und Umsetzung der Personalstrategie.


Interview mit Claudia Käch, CEO Regionalspital Surselva AG, Ilanz

Als langjährige CEO in verschiedenen Unternehmen sind Sie vertraut mit Interimsmanagements. In welchen Situationen empfehlen Sie diese Unterstützung?

Wenn intern ein Engpass besteht, der nicht einfach und zeitgerecht ersetzt werden kann. Sei es z.B. aus zeitlich akuten Gründen, sei es zur Überbrückung bis zu einer Reorganisation.

Was sind Ihre Kriterien in der Vergabe eines Interimsmanagements?

Professionalität ist eine zwingende Voraussetzung. Diese setzt sich sowohl aus erworbenem Know-how (fundiert und up-to-date) und einer nachweislichen Seniorität in der beruflichen Erfahrung zusammen. Flexibilität für Einsätze setzen wir ebenfalls voraus und letztlich muss auch der Preis für die Dienstleistung vernünftig sein.

Welchen Nutzen konnten Sie aus dem Interimsmandat ziehen und was waren aus Ihrer Sicht Erfolgsfaktoren?

Wir konnten die längere Abwesenheit des Leiters Personal sehr gut überbrücken. Parallel dazu konnten wir auch die Weichen für die Zukunft stellen, in dem wir den Bereich Personal für eine Reorganisation vorbereiten und eine Personalstrategie erarbeiten konnten.

Thomas Mauchle darf mit der Ausarbeitung und Umsetzung der Personalstrategie das Regionalspital Surselva AG nach Abschluss des Interimsmandats noch weiter begleiten. Was spricht aus Ihrer Sicht für diese Unterstützung?

Th. Mauchle hat den Vorteil, dass er als Leiter Personal a.i. unser Spital aus der Innenperspektive als auch als Berater kennt. Entsprechend war es für ihn und unser Spital hilfreich, die Zusammenarbeit über das ursprüngliche Interimsmanagement weiterzuführen.

Vielen Dank Frau Käch  für das Gespräch.

Ich danke Ihnen – speziell Herrn Thomas Mauchle für die sehr gute Begleitung in dieser Zeit!

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Kurzportrait Regionalspital Surselva AG, Ilanz

Die Regionalspital Surselva AG stellt die erweiterte Grund- und Notfallversorgung für 22‘000 Einwohner und saisonal rund 20'000 Feriengäste der Tourismusregion Bündner Oberland sicher. 270 Mitarbeitende behandeln mit zeitgemässer Infrastruktur (CT, MRI, IMC, etc.) jährlich 2‘500 stationäre und 13‘000 ambulante Patienten in den Kliniken Chirurgie und Orthopädie/ Traumatologie mit Neurochirurgie und Urologie, Innere Medizin mit Kardiologie, Onkologie und Pneumologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie und Anästhesie. Die Regionalspital Surselva AG ist mit dem Label „Swiss Olympic Medical Base approved by Swiss Olympic“ ausgezeichnet. Durch die Kooperation mit dem Zentrumsspital in Chur kann ein erweitertes Leistungsspektrum angeboten werden. Mit rund 270 Mitarbeitenden ist das Regionalspital Surselva  AG einer der grössten Arbeitgeber in der Region.

Keller Unternehmensberatung AG

Unsere Beraterinnen und Berater verfügen alle über eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie eigene Branchenerfahrung. Zahlreiche Projekte und Beratungsaufträge entwickeln unser Know-how und unsere Kompetenz kontinuierlich weiter. Wir verfolgen zudem die Entwicklungen der Branche, um frühzeitig neue Trends und Anforderungen aufnehmen zu können.

Qualität für unsere Kunden

Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser oberstes Ziel. Wir legen Wert auf eine hohe Qualität unserer Beratungsleistungen und Produkte. Unsere Firma ist seit über 10 Jahren ISO-zertifiziert und arbeitet ständig daran, ihre Prozesse und Beratungsleistungen weiter zu verbessern.

Unternehmensstrategie systematisch gestalten

Die Erarbeitung einer nachhaltigen Strategie ist unabdingbar, wenn sich das Unternehmen nicht zufallsgetrieben entwickeln soll. Eine transparente Ausgangslage, ergänzt z.B. durch eine Einschätzung durch die VR- und GL-Mitglieder mit einer Online-Umfrage, bildet die Basis für die folgende kreative Entwicklungsarbeit.

Wirkungsvolle Unternehmenssteuerung

Die Etablierung eines zeitgemässen Budgetprozesses, der Aufbau eines etwas bewegendes Controllings und Reportings gehören zu den Basisinstrumenten der finanziellen Führung. Verschiedene anerkannte Instrumente, wie zum Beispiel REKOLE® bei den Spitälern und Kliniken, werden aber nach wie vor ungenügend genutzt. Warum?

Messen Sie sich mit den Besten

Die Keller Unternehmensberatung AG verfügt über vielfältige Erfahrungen im Benchmarking von Spitälern, Kliniken, Psychiatrien sowie Alters- und Pflegezentren. Die Benchmarks beinhalten vielfach umfassende Leistungs-, Kosten- und Ressourcenkennzahlen und erlauben, sich und seinen eigenen Betrieb sehr schnell zu positionieren. Mit HEBES Heim-Benchmarking Schweiz steht eine moderne Internet-Lösung zur Verfügung.

Machen Sie die Prozesse schlank und sicher

Die erfolgreiche Optimierung der Prozesse scheitert nicht an der Wahl der Managementmethode. Wichtiger sind: Engagement des Managements, Zielklarheit, verbindliche Verantwortlichkeiten, echte Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen, konstruktive Kooperation zwischen den Bereichen, eine gute Kommunikation, Einbezug der Betroffenen, professioneller Einsatz von Instrumenten zur Prozessanalyse und das konsequente Messen der Resultate.

ICT-Strategie entwickeln und umsetzen

Mit einer Abstützung der ICT-Strategie auf die Unternehmensstrategie stellen Sie sicher, dass die Mittel wirkungsvoll und auf das Business ausgerichtet eingesetzt werden. Die Strategie legt den Grundstein für die zu realisierenden Weiterentwicklungen, neue Projekte oder Optimierung der Infrastruktur.

Projekt- und Projektportfolio-Management

Projekte sauber strukturiert abzuwickeln bedingt Erfahrungen im Projektmanagement. Voraus geht immer die Erarbeitung eines klaren, verbindlichen Projektauftrages (Projektcharter). Unsere Berater verfügen über hohe Kompetenzen im Projektmanagement und Projektcontrolling, nicht nur von ICT-Projekten.

Qualität ist unser Credo