Stellenplananalyse im Alters- und Pflegeheim Rüttigarten Schattdorf

Stellenplananalyse im Alters- und Pflegeheim Rüttigarten Schattdorf

Im vergangenen Jahr durften wir für das Alters- und Pflegeheim Rüttigarten eine umfassende Stellenplananalyse durchführen. Ziel der Analyse war es, die Gesamtsituation des Personalbestandes sowie den effektiven Stellenbedarf der einzelnen Abteilungen transparent darzustellen. Die Analyse bietet damit eine fundierte Gesamtübersicht, ersetzt jedoch nicht die operative Steuerung im Alltag.

Im Rahmen einer Vorbesprechung und der Dokumentensichtung konnte Stefanie Sager sich im Auftrag des Hauses einen detaillierten Überblick über die Organisation sowie die spezifischen Anforderungen der einzelnen Abteilungen verschaffen. Anschliessend wurden die relevanten Daten in das Stellenplantool der Keller Unternehmensberatung AG übertragen und systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst und mit dem Heim besprochen.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Analyse gegenüber den kantonalen Mindeststellenplänen besteht darin, dass individuelle Gegebenheiten der Organisation sowie der einzelnen Abteilungen berücksichtigt werden können. So weist beispielsweise eine Demenzabteilung einen erhöhten Personalbedarf auf, da die Betreuungszeit pro Bewohnenden deutlich höher ist und nicht vollständig über KVG-pflichtige Leistungen abgedeckt werden kann. Ebenso lässt sich die Strukturzeit je nach Abteilung realitätsnah anpassen. Die personellen Ressourcen lassen sich damit in Bezug auf das Klientengut in der Abteilung wie auch in Bezug auf die Aufgabenteilung Pflege und Hotellerie spezifisch anpassen und beurteilen.

Für die operative Steuerung empfehlen wir, die Pflegestufen und Pflegeminuten als zentrale Steuerungs-grössen zu nutzen, da sie den täglichen Bedarf und die Belastung im Pflegealltag am zuverlässigsten abbilden. Ergänzend dazu sollten Strukturzeit und Betreuungszeit pro Abteilung individuell festgelegt werden, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden und eine verlässliche Grundlage für die Dienstplanung zu schaffen. Zudem ist es sinnvoll, diese Parameter regelmässig zu überprüfen, damit Veränderungen in der Bewohnerstruktur oder Dienstplanung zeitnah berücksichtigt werden können.

Drei Fragen an Volker Zaugg, Geschäftsleiter

Welche Anforderungen stellen Sie an einen praxistauglichen Stellenplan, der sowohl die strategische Führung als auch den operativen Alltag sinnvoll unterstützt?
Strategisch ist der Stellenplan dann sinnvoll, wenn er den Aufsichtsgremien darüber Auskunft gibt, dass die Anzahl Stellen die erforderliche Mindestqualität zumindest stellenmässig abdeckt und gleichzeitig der Stellenplan auch darüber Auskunft gibt, dass die eingesetzten Stellen einem haushälterischen Umgang mit den Ressourcen entsprechen.

Operativ unterstützt der Stellenplan dann, wenn mit diesem auch auf die dauernden Veränderungen be – züglich des Pflegebedarfs in den Institutionen einge- gangen werden kann.

Wo sehen Sie aktuell die grössten Herausforderungen in der Personalplanung?
Die grösste Herausforderung in der Personalplanung ist es, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen. Die steigende Anzahl von Ein- und Austritten mit dem dadurch verbundenen sich wechselnden Pflegebedarf sowie das permanente Reagieren auf die ungeplanten und geplanten Personalveränderungen fordern die Führungsverantwortlichen stark.

Welche Prioritäten setzen Sie für die Weiterentwicklung des Stellenplans?
Ideal wäre es, wenn der strategische Stellenplan die Leitschnur für die Stellenbesetzung abgibt und der operative Stellenbedarf sich am täglichen Pflegebedarf innerhalb eines zu definierenden Korridors orientieren kann. Das Über- oder Unterschreiten der Schwellenwerte des Korridors soll dann zu operativen Veränderungen des täglichen Stellenplans führen.

Keller Unternehmensberatung AG

Unsere Beraterinnen und Berater verfügen alle über eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie eigene Branchenerfahrung. Zahlreiche Projekte und Beratungsaufträge entwickeln unser Know-how und unsere Kompetenz kontinuierlich weiter. Wir verfolgen zudem die Entwicklungen der Branche, um frühzeitig neue Trends und Anforderungen aufnehmen zu können.

Qualität für unsere Kunden

Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser oberstes Ziel. Wir legen Wert auf eine hohe Qualität unserer Beratungsleistungen und Produkte. Unsere Firma ist seit über 10 Jahren ISO-zertifiziert und arbeitet ständig daran, ihre Prozesse und Beratungsleistungen weiter zu verbessern.

Unternehmensstrategie systematisch gestalten

Die Erarbeitung einer nachhaltigen Strategie ist unabdingbar, wenn sich das Unternehmen nicht zufallsgetrieben entwickeln soll. Eine transparente Ausgangslage, ergänzt z.B. durch eine Einschätzung durch die VR- und GL-Mitglieder mit einer Online-Umfrage, bildet die Basis für die folgende kreative Entwicklungsarbeit.

Wirkungsvolle Unternehmenssteuerung

Die Etablierung eines zeitgemässen Budgetprozesses, der Aufbau eines etwas bewegendes Controllings und Reportings gehören zu den Basisinstrumenten der finanziellen Führung. Verschiedene anerkannte Instrumente, wie zum Beispiel REKOLE® bei den Spitälern und Kliniken, werden aber nach wie vor ungenügend genutzt. Warum?

Messen Sie sich mit den Besten

Die Keller Unternehmensberatung AG verfügt über vielfältige Erfahrungen im Benchmarking von Spitälern, Kliniken, Psychiatrien sowie Alters- und Pflegezentren. Die Benchmarks beinhalten vielfach umfassende Leistungs-, Kosten- und Ressourcenkennzahlen und erlauben, sich und seinen eigenen Betrieb sehr schnell zu positionieren. Mit HEBES Heim-Benchmarking Schweiz steht eine moderne Internet-Lösung zur Verfügung.

Machen Sie die Prozesse schlank und sicher

Die erfolgreiche Optimierung der Prozesse scheitert nicht an der Wahl der Managementmethode. Wichtiger sind: Engagement des Managements, Zielklarheit, verbindliche Verantwortlichkeiten, echte Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen, konstruktive Kooperation zwischen den Bereichen, eine gute Kommunikation, Einbezug der Betroffenen, professioneller Einsatz von Instrumenten zur Prozessanalyse und das konsequente Messen der Resultate.

ICT-Strategie entwickeln und umsetzen

Mit einer Abstützung der ICT-Strategie auf die Unternehmensstrategie stellen Sie sicher, dass die Mittel wirkungsvoll und auf das Business ausgerichtet eingesetzt werden. Die Strategie legt den Grundstein für die zu realisierenden Weiterentwicklungen, neue Projekte oder Optimierung der Infrastruktur.

Projekt- und Projektportfolio-Management

Projekte sauber strukturiert abzuwickeln bedingt Erfahrungen im Projektmanagement. Voraus geht immer die Erarbeitung eines klaren, verbindlichen Projektauftrages (Projektcharter). Unsere Berater verfügen über hohe Kompetenzen im Projektmanagement und Projektcontrolling, nicht nur von ICT-Projekten.

Qualität ist unser Credo

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Cookies helfen unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind. Mehr Informationen in unseren Datenschutzbestimmungen

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir Ihre Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Drittanbieter-Cookies

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Diese Webseite verwendet tawk.to, damit die Webseitenbesucher mit uns in Kontakt treten können. Der Webseitenbesucher können entscheiden, ob diese persönliche Daten preisgeben.

Diese Webseite verwendet eine LinkedIn-Integration, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Diesen Cookie aktiviert zu lassen, hilft uns, unsere Website zu verbessern.