Digitalisierung konkret

Eine Auslegeordnung über Herausforderungen, Vorgehen, Status und Lösungsansätze bei der Digitalisierung in Spitälern

14. 01. 2020

Olten, Hotel Arte

08.30-17.00

CHF 650 / Person

Das Schlagwort «Digitalisierung» ist in aller Mund. Auch und gerade in Spitälern scheint es grossen Interpretationsspielraum zu geben.

Stefan Lienhard, Digitalmanager der Schulthess-Klinik in Zürich, kommt in seiner Masterarbeit zum Schluss, dass die Spitäler punkto Digitalisierung erst am Anfang stehen. Er stellte fest, dass in mehr als der Hälfte der Spitäler eine Digitalstrategie und folglich ein koordiniertes Vorgehen fehlt.

Wie bitte? – In den letzten Jahren wurden breit Dokumentationssysteme installiert, mancherorts sogar die erste Version von klinischen Informationssystemen komplett überarbeitet oder sogar abgelöst und neu eingeführt. Da sollte man doch meinen, die Prozesse laufen digital.

Nun wollen wir es wissen. An unserem Seminar wollen wir hören, was die Vorstellungen sind und wohin die Reise punkto Digitalisierung geht. Wir wollen erfahren, wo die Spitäler stehen, welche Digitalstrategien erfolgreich sein sollen, und welches die Ansätze zur Umsetzung sind. Auch Anbieter von Dienstleistungen sollen zu Wort kommen aufzeigen, wo sie ihren Beitrag zum digitalen Gesundheitssystem sehen. Zudem wagen wir anhand eines Beispiels einen Vergleich zu einer anderen Branche. Und als Non-Digital-Natives möchten wir Ihre Gedanken anregen, was die Folgen der Digitalisierung auch sein können.

Programm

08:00

Eintreffen, Kaffee

08:30

Simon Keller - Begrüssung, Einführung

08:45

Dr. sc. ETH Stephan Sigrist — Keynote: Navigate the future of Health

Thesen zum Gesundheitswesen von morgen

09:25

Dominique Schmid — Digitalisierung und ICT-Strategie im Claraspital

Begriffsdefinition, Abgrenzung, Vorhaben

09:55

Peter Steiner — Digitalisierung: Die Spreu vom Weizen trennen

Wie die Clienia Gruppe mit Digitalisierungsprojekten echte Mehrwerte für ihre Patienten geschaffen hat.

10:25

Pause

10:45

Dr. med. Christian Greis — Aus dem Leben eines Health-Startups Von der Idee zum Markteintritt

Medizinische Online Anfragen als Zukunftslösung am Beispiel der App derma2go

11:15

Ralph Panoff — Digitalisierung unter konsequenter Ausrichtung am Business über 18 Kliniken. Herausforderungen und Status.

Wie mit 18 Kliniken und mehreren ambulanten Einrichtungen in 11 Kantonen eine einheitliche Prozess- und Systemlandschaft aufgebaut werden kann, um für die zukünftigen Herausforderungen bezgl. Kosteneffizienz, Transparenz, Compliance und Digitalisierung gerüstet zu sein.

11:45

Claudia Weibel — Logout to login

Chatten, surfen, shoppen, daten, posten, sharen, streamen, gamen... jederzeit und überall - das Internet macht's möglich. Doch wann wird das World Wide Web zur Gefahr?

12:15

Mittagspause

13:30

Niklaus Blaser — Faden 1 oder 0: Erfahrungsbericht aus der Digitalisierung einer Spinnereimaschinenfabrik

Darlegung der Vorgehensweise, der strategischen und der führungsorientierten Herausforderungen aus der Sicht des verantwortlichen Managers

14:10

Stefan Trachsel — Digitalisierungsstrategie als Teil der Unternehmensstrategie

Überlegungen und Empfehlungen zur Erarbeitung einer Strategie

14:30

Dr. med. Heiner Reichlin — Digitale Transformation des Patientenpfads

Die Digitalisierungsstrategie der Psychiatrischen Dienste Aargau mit Überlegungen zum digitalen Patientenpfad und zum Patientenprozess.

15:00

Pause

15:25

Mirjam Blechner — Rücken wir Patienten ins Zentrum der Transformation

Durch die Anwendung von intelligenten Cloud Services am Beispiel von Microsoft können Leistungsträger den Präventions- sowie Genesungsprozess nachhaltig zum Wohle des Patienten verbessern.

15:55

Dr. med. Marc Oertle — Erfolgreich dank Digitalisierungsstrategie?!

Das effiziente und sichere Betreiben eines Spitals ist ein Schlüsselfaktor zum Erfolg. Welchen Wert hat dabei die strategische Planung der Digitalisierung, welches sind Schlüsselelemente? Ansichten und Einsichten aus Thun.

16:35

Seminar Abschluss, Ausklang, Networking-Apéro

17:00

Schluss der Veranstaltung

Programm zum Download 

Anmeldeschluss ist am 30. November 2019.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Anmeldung

Teilnehmer-Informationen



Teilnehmer 1:

Teilnehmer 2:

Teilnehmer 3:

Teilnehmer 4:

Teilnehmer 5:

Teilnehmer 6:

Teilnehmer 7:

Teilnehmer 8:

Teilnehmer 9:

Teilnehmer 10:

Obligatorische Felder sind mit * gekennzeichnet. Bei Angabe einer Email-Adresse wird an diese eine Bestätigung der Bestellung geschickt.

Rechnungsadresse

Wie sind Sie auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden?

Obligatorische Felder sind mit * gekennzeichnet. Bei Angabe einer Email-Adresse wird an diese eine Bestätigung der Bestellung geschickt.


Keller Unternehmensberatung AG

Unsere Beraterinnen und Berater verfügen alle über eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie eigene Branchenerfahrung. Zahlreiche Projekte und Beratungsaufträge entwickeln unser Know-how und unsere Kompetenz kontinuierlich weiter. Wir verfolgen zudem die Entwicklungen der Branche, um frühzeitig neue Trends und Anforderungen aufnehmen zu können.

Qualität für unsere Kunden

Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser oberstes Ziel. Wir legen Wert auf eine hohe Qualität unserer Beratungsleistungen und Produkte. Unsere Firma ist seit über 10 Jahren ISO-zertifiziert und arbeitet ständig daran, ihre Prozesse und Beratungsleistungen weiter zu verbessern.

Unternehmensstrategie systematisch gestalten

Die Erarbeitung einer nachhaltigen Strategie ist unabdingbar, wenn sich das Unternehmen nicht zufallsgetrieben entwickeln soll. Eine transparente Ausgangslage, ergänzt z.B. durch eine Einschätzung durch die VR- und GL-Mitglieder mit einer Online-Umfrage, bildet die Basis für die folgende kreative Entwicklungsarbeit.

Wirkungsvolle Unternehmenssteuerung

Die Etablierung eines zeitgemässen Budgetprozesses, der Aufbau eines etwas bewegendes Controllings und Reportings gehören zu den Basisinstrumenten der finanziellen Führung. Verschiedene anerkannte Instrumente, wie zum Beispiel REKOLE® bei den Spitälern und Kliniken, werden aber nach wie vor ungenügend genutzt. Warum?

Messen Sie sich mit den Besten

Die Keller Unternehmensberatung AG verfügt über vielfältige Erfahrungen im Benchmarking von Spitälern, Kliniken, Psychiatrien sowie Alters- und Pflegezentren. Die Benchmarks beinhalten vielfach umfassende Leistungs-, Kosten- und Ressourcenkennzahlen und erlauben, sich und seinen eigenen Betrieb sehr schnell zu positionieren. Mit HEBES Heim-Benchmarking Schweiz steht eine moderne Internet-Lösung zur Verfügung.

Machen Sie die Prozesse schlank und sicher

Die erfolgreiche Optimierung der Prozesse scheitert nicht an der Wahl der Managementmethode. Wichtiger sind: Engagement des Managements, Zielklarheit, verbindliche Verantwortlichkeiten, echte Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen, konstruktive Kooperation zwischen den Bereichen, eine gute Kommunikation, Einbezug der Betroffenen, professioneller Einsatz von Instrumenten zur Prozessanalyse und das konsequente Messen der Resultate.

ICT-Strategie entwickeln und umsetzen

Mit einer Abstützung der ICT-Strategie auf die Unternehmensstrategie stellen Sie sicher, dass die Mittel wirkungsvoll und auf das Business ausgerichtet eingesetzt werden. Die Strategie legt den Grundstein für die zu realisierenden Weiterentwicklungen, neue Projekte oder Optimierung der Infrastruktur.

Projekt- und Projektportfolio-Management

Projekte sauber strukturiert abzuwickeln bedingt Erfahrungen im Projektmanagement. Voraus geht immer die Erarbeitung eines klaren, verbindlichen Projektauftrages (Projektcharter). Unsere Berater verfügen über hohe Kompetenzen im Projektmanagement und Projektcontrolling, nicht nur von ICT-Projekten.

Qualität ist unser Credo